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Sonntag, 29. Dezember 2019

UVF

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Bereits im ersten Artikel, welcher in diesem Blog veröffentlicht wurde, beschäftigten wir uns mit den Troubles, also dem Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken, welcher in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ausgetragen wurde. Genauer warfen wir einen Blick auf die Organisationen, welche die katholische Seite vertraten, weshalb wir nun der Meinung sind, dass sich ein Blick auf die andere Konfliktpartei lohnen würde, welche auf paramilitärischer Ebene hauptsächlich aus der sogenannten Ulster Volunteer Force (UVF) bestand.

Erster Akt

Die UVF, welche weltweit als Terrororganisation angesehen wird, gründete sich im Jahr 1912 als eine pro-britische Miliz im Kampf gegen die Autonomie für Irland, welche immer näher zu rücken schien.
Bis zu 90.000 Mitglieder schlossen sich den Anführern der Organisation Edward Carson und James Craig innerhalb kürzester Zeit an. Lange sollte diese erste UVF aber nicht währen, zu stürmisch waren die Zeiten in der sie entstand. Viele Mitglieder verloren in Frankreich ihr Leben, als sie sich freiwillig für den Kampf im ersten Weltkrieg meldeten. Einige der verbleibenden Volunteers schlossen sich nach Kriegsende der Polizei in Nordirland an. Das Ziel Irland vor der Autonomie zu bewahren war gescheitert, der irische Freistaat wurde im Jahr 1922 vom restlichen Vereinigten Königreich abgespalten.

Zweiter Akt

Die moderne Terrororganisation UVF hat wenig am Hut mit der historischen Miliz von Carson und Craig, auch wenn sie sich in der Tradition von ihr sieht. Sie entstand im Jahr 1966 und gelang bereits in ihrem Gründungsjahr landesweit in die Schlagzeilen, da ihre Mitglieder schnell damit anfing politisch motivierte Morde zu begehen. Trotzdem erlebte sie einen stetigen Zustrom an Rekruten, da in der selben Zeit auch die IRA erstarkte, welche ebenfalls mit gewalttätigen Mitteln gegen ihre Gegner vorging. Die 1970er Jahre waren das blutigste Kapitel im Konflikt zwischen diesen beiden Organisationen. Einige der schlimmsten Terroranschläge, welche Irland je erlebt hat, wurden in diesem Jahrzehnt von der UVF verübt. Die Brutalität mit der sie vorging, lies Skrupel aufkommen, sogar bei jenen, welche selbst Blut an ihren Händen kleben hatten. Viele protestantische Milizionäre saßen in den selben Lagern ein, in denen auch IRA-Kämpfer interniert waren. In einem dieser Lager bildete sich eine Gruppe um den Häftling Gusty Spence, welcher einst selbst politische Gegner ermordete und nun versuchen wollte, das Hauptziel der UVF, also die Beibehaltung der britischen Herrschaft über Nordirland auf politischem Wege zu erfüllen. Sie gründeten 1979 die Progressive Unionist Party (PUP), welche von nun an als politischer Arm der UVF fungierte.

Letzter Akt?

Und so ging der Terror in Irland und im Vereinigten Königreich weiter, wie wir es bereits im Artikel über Sinn Fein ausgeführt haben, bis 1998 beide Parteien zusammen mit der britischen Regierung das sogenannte Karfreitagsabkommen unterzeichneten, welches den Protestanten zusicherte, weiterhin Teil der britischen Staates bleiben zu können, in weiterhin existierenden nordisch-britischen Provinz.
Dieser Friede setzte dem Krieg ein Ende, den Terror hingegen konnte es nicht Einhalt gebieten.
Immer wieder kommt es vor, dass Personen, welche sich mit der UVF identifizieren politische Morde begehen, wie zum Beispiel im Jahr 2005, als sechs Anhänger der LVF, einer mit der UVF konkurrierenden, protestantischen Miliz erschossen wurden.

Sonntag, 22. Dezember 2019

Joshua Wong


https://www.euronews.com/2019/10/03/there-is-no-endgame-hong-kong-activism-leader-joshua-wong-speaks-to-euronews

Nachdem wir uns jetzt ein wenig mit Kräften beschäftigt haben, welche versuchen ihre politischen Ziele mithilfe von militärischer Gewalt zu erreichen, blicken wir nun Richtung China, wo seit Monaten Demonstranten weitgehend unaggressiv versuchen, ihre Stadt davor zu bewahren, vollständig in die Volksrepublik eingegliedert zu werden, was den Tod der zivilen Freiheiten bedeuten würde, welche Hong Kong im Gegensatz zum Rest Chinas genießt.
Eine Gallionsfigur für den öffentlichen Widerstand dort, ist der ortsansässige Politikstudent Joshua Wong, welcher mit nur 23 Jahren der Generalsekretär der Partei Demosisto ist, welche im lokalen Parlament von einem einzelnen Abgeordneten vertreten wird.

Wongs Leben begann durchaus normal. Er wurde am 13. Oktober 1996 in eine Familie von protestantischen, chinesischen Christen geboren. Sein Interesse an politischer Involvieren lässt sich zurückverfolgen auf seinen Vater, welcher in der IT-Branche arbeitete und aktiv in einer Volksinitiative zur Verhinderung der Legalisierung der Homoehe war. Mit seinem Sohn nahm er an Gedenkmärschen für die Opfer des Massakers am Tiannanmen-Platz teil, was eine Form des Protests gegen die chinesische Zentralregierung ist, welche das Massaker bis heute in seinem vollen Ausmaß leugnet. Die ersten Demonstrationen an denen Joshua Wong unabhängig von seinem Vater teilnahm, waren die Anti-Hochgeschwindigkeitsbahntrassen-Proteste in Hong Kong von 2010.
Mitte 2011 gründete sein Schulfreund Ivan Lam die Organisation ,,Scholarism'', welcher sich Wong schon bald anschloss. Die Gruppe setzte sich gegen die Ideologisierung der Bildung ein und wuchs so rapide an, dass bereits wenig später Proteste von ihr mitorganisiert wurden, welche eine Teilnehmerzahl von bis zu 120.000 aufwiesen. So standen Wong und seine Mitstreiter zum ersten Mal im medialen Rampenlicht.

Der Regenschirm, ein Symbol der Proteste 2014. Damals
 dienten sie den Demonstranten zum Schutz vor dem Tränengas der Polizei
(Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/regenschirm-
bewegung-neun-demokratie-aktivisten-
in-hongkong-schuldig-gesprochen/24197436.html)

2014 begann es in Hong Kong schließlich wirklich zu brodeln. In diesem Jahr beschloss das chinesische Parlament in Peking nämlich, nur eingeschränkte, freie Wahlen in der Stadt abzuhalten.
Alarmiert von dieser Kastrierung der Demokratie Hong Kongs rief Scholarism zu einem Schulstreik auf und stürmte den Vorplatz des Regierungspalastes, welcher zuvor lange Zeit für die Öffentlichkeit unzugänglich war. Diese Aktionen verknüpfte man mit der Forderung, dass unverzüglich der Weg für freie Direktwahlen freigemacht werden sollte. Die Protestaktionen wurden aber hauptsächlich von Studenten und Schülern unterstützt, ein gesamtgesellschaftliches Auflehnen gegen die Regierung in Peking fand zu dieser Zeit nicht statt. So räumte die Polizei die Protestcamps und nahm Wong und einige seiner Vertrauten in Gewahrsam. Er wurde 2017 zu einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Im Jahr 2019 entflammten erneut Proteste in der Sonderverwaltungszone Hong Kong, als die Chefin der Exekutive, Carrie Lam ein Gesetzesvorhaben unterstützte, welches die Auslieferung von Bürgern Hong Kongs an die Volksrepublik erheblich erleichtern würden. Dieses Mal schien die Gefahr für die Freiheit des Einzelnen so klar zu sein, dass über alle Altersgruppen und Gesellschaftsschichten hinweg die Menschen auf die Straße gehen um gegen den Einfluss Chinas auf ihre Demokratie zu demonstrieren. Bei der Entfachung dieser Proteste spielte Wong eine weit kleinere Rolle, als es 2014 der Fall war. Trotzdem ist klar, dass die Mächtigen Chinas immer noch als Gefahr für ihre Macht wahrnehmen. Bei den Kommunalwahlen im November 2019 wurde es Wong verboten, für ein Mandat zu kandidieren. Ein Verbot, welches in dieser Legislaturperiode einmalig blieb.

Freitag, 13. Dezember 2019

Die dunkle Seite des Che Guevara



Er war einer der ikonischsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Sein Bildnis lässt sich in zahllosen Studentenwohnungen überall auf der Welt finden: Die Rede ist vom argentinisch-kubanischen Revolutionär Ernesto ,,Che'' Guevara, welcher in der Regierung von Fidel Castro das Amt des Finanzministers ausübte. Doch ist dieser Mann, welcher als Vorbild für unzählige Menschen fungiert wirklich jemand, wirklich ein geeignetes Leitbild für das eigene moralische Handeln?

Che kam im Jahre 1928 als Sohn einer wohlhabenden Familie im argentinischen Ort Rosario auf die Welt. Sein Leben änderte sich radikal, als er sich als junger Medizinstudent dazu entschloss, sein privilegiertes Leben hinter sich zu lassen und mit einem Motorrad durch seinen Heimatkontinent Südamerika zu bereisen. Die Armut und das Elend, mit dem er sich konfrontiert sah, prägten ihn sein Leben lang und brachten ihn dazu, sich politisch als Marxist zu engagieren. Eine Reihe von unwahrscheinlichen Begebenheiten später, um welche es hier nicht gehen soll, war Che verantwortlicher für die Leitung von verschiedenen Gefängnissen der revolutionären Regierung Kubas, darunter auch berühmt-berüchtigte Einrichtungen wie La Cabana. Um in diesen Einrichtungen zu landen, musste man nicht wirklich etwas verwerfliches tun, es genügte sich kritisch über die kubanischen Kommunisten zu äußern oder einen Lebensstil zu führen, welcher nicht in das Bild eines sozialistischen Utopias passte, wie etwa schwul sein.
Ob und in welchem Maße Guevara in diesen Gefängnissen an Verbrechen gegen die Menschlichkeit mitgewirkt hat, ist historisch kaum umstritten. Das Titelbild dieses Artikels zeigt die Bilder von einigen, welche den Erschießungskommandos, welche unter dem Befehl von Che standen, zum Opfer fielen. Eine detaillierte Liste mit den Namen der Abgebildeten, findet ihr hier.
Ein Video, das die Hinrichtung zeigt, welche auf Befehl Guevaras stattfand, ist hier zu finden.

Wenn man also einen Blick auf die Taten dieser Ikone der modernen Linken wirft, stellt sich ernsthaft die Frage, warum eine Person, welche derartige Taten vollbringen konnte, heute eine Ikone der modernen Linken geworden ist. Sind jene die ihn anhimmeln wirklich so besessen davon, ihr verqueres Bild von sozialer Gerechtigkeit in der Realität umgesetzt zu sehen, dass sie bereit sind, an Bergen von Leichen vorbeizuschauen? Ist das heutige Kuba, an dessen Aufbau Che kräftig mitgewirkt hat wirklich so gut, dass es vertretbar ist, die Menschen die für Kreation dieses Staates ermordet wurden einfach als Kollateralschäden abzutun, welche für das Allgemeinwohl unvermeidbar waren?

Die Antwort auf diese Fragen, muss jeder für sich selbst finden. Das wichtigste ist, dass das Wissen über die Verbrechen, welche unter Ches Schirmherrschaft nicht in Vergessenheit gerät. Damit auch zukünftige Generationen diese Epoche des Umbruchs in Mittelamerika ihren eigenen moralischen Maßstäben entsprechend bewerten können.


Dieser Artikel wurde kurzzeitig auf privat gestellt, um einige handwerkliche Fehler auszubessern.

Donnerstag, 5. Dezember 2019

Sinn Fein


Als wir uns fragten, wem oder was wir den ersten Post in diesem Blog widmen sollten, haben wir lange überlegt, welche Person oder Organisation es wert wäre, sich mit ihrem Schaffen zu einem Grade auseinanderzusetzen, der das Verfassen und Veröffentlichen eines Artikels hier ermöglicht.
Es war eine Herausforderung uns für ein Thema zu entscheiden  doch schlussendlich schafften wir es, uns auf die irisch-republikanische Partei Sinn Fein zu einigen, da diese vor gar nicht allzu langer Zeit noch in einem westlichen Land mit militärischer Gewalt versuchte, das System in dem es operierte von Grund auf zu verändern. Wir finden sie faszinierend, da sie zur Zeit ihrer Gründung bemüht war, das größte Reich, welches die Menschheit je gesehen hat, zu besiegen. Heute ist sie die einzige politische Kraft, welche sowohl innerhalb der Grenzen des Vereinigten Königreiches als auch in der Republik Irland politisch aktiv ist.

Geschichte

Die Partei wurde am 28. November 1905 gegründet, wobei die Ziele, welche sie zu erreichen versuchte schon bedeutend länger auf der Agenda der Rebellen in Irland stehen. Bereits im Jahre 1534 erhoben sich die Katholiken der Insel gegen den englischen König Heinrich VIII., welcher offiziell auch der Lord von Irland war. Sie versuchten sich von diesem zu lösen, da sie nicht einverstanden waren mit der der von Heinrich in die Wege geleiteten Gründung der anglikalen Kirche, welche sie als blasphemisch und verräterisch gegen den Papst in Rom wahrnahmen.
Über die Jahrhunderte, kam es immer wieder zu Aufständen katholischer Iren gegen das protestantische Herrscherhaus in London, welche aber stets erfolglos blieben.
Vor diesem Hintergrund, wurde Sinn Fein also gegründet, mit dem erklärten Ziel: ,,in Irlands Hauptstadt eine nationale Legislative zu etablieren, ausgestattet mit der moralischen Autorität über die irische Nation''. Dieses Ziel sieht der überwiegende Anteil von Sinn Fein Mitgliedern nicht erreicht, auch nicht nach der Ausrufung des Freistaates Irland und der Etablierung der Republik Irland, da diese Staaten nicht dafür sorgten, dass Irland in einen geographischen Grenzen nationale Einheit erlangt. Als es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Guerillakrieg in der Region kam, wurden einige Unterstützer Sinn Feins, welchen auch vorgeworfen wurde für die IRA aktiv zu sein, ohne richterliches Urteil in Speziallagern interniert, welche von den Inhaftierten und ihren Sympathisanten als Konzentrationslager bezeichnet. Das bekannteste von ihnen war ,,HM Maze Prison'', wo auch die Ikone der irisch-nationalistischen Bewegung Bobby Sands nach 66 Tagen im Hungerstreik verstarb.


Ziele

Das Ziel der Partei ist es, die irische Insel unter einem einzigen irischen Staat zu vereinigen. Dieses Ziel ist in Irland alles andere als umkontrovers. Über Jahrzehnte wurde auf der Insel ein blutiger Konflikt zwischen der Irish Republican Army (IRA) und unionistischen Kräften, welche für die Union zwischen der Provinz Ulster (Nordirland) und dem restlichen Vereinigten Königreich ausgetragen. Dabei kam es auch zu zahlreichen zivilen Opfern, nicht nur in Irland, sondern auch in Schottland und England. Außerdem ist die Ideologie der Partei stark sozialistisch geprägt. Sie unterhält freundschaftliche Beziehungen zu diversen linken Gruppierungen in der ganzen Welt.

Mittel

Nicht wenige sehen Sinn Fein als eine Bande von Terrorunterstützern, welche strukturell eng verbunden sind mit den Mitgliedern der IRA. Berichten zufolge sollen höchste Funktionäre der Partei auch hohe Positionen in der IRA bekleidet haben, wie zum Beispiel Martin McGuinness, welcher Stabschef dieser Terrororganisation gewesen sein soll. Die IRA hat sich zahlreiche Verbrechen zu Schulde kommen lassen, welche das Leben von diversen Unschuldigen kosteten.
Schätzungen, wie viele Zivilisten durch die IRA umkamen, reichen von 621 bis 644, darunter auch Kinder wie der Dreijährige Johnathan Ball, welcher bei einem Bombenangriff starb, als er eine Muttertagskarte kaufen wollte. Sein Tod inspirierte das Lied ,,Zombie'', welches in den 90ern in vielen Ländern Platz 1 in den Charts belegte. Bomben und Attentate sind klassische Mittel, welche die IRA in ihrer bewaffneten Kampagne verwendete, um die britische Regierung zum Einlenken zu bewegen. Außerdem bedienten sich die Nationalisten gern Hungerstreiks, um weiteren Druck auf ihre Gegner auszuüben. Beim bekanntesten Streik im Jahre 1981 starben zehn Gefangene des Maze Prison, welche forderten als Kriegsgefangene anerkannt zu werden und damit bestimmte Sonderrechte in ihrem Gefangenenlager zu ergattern. Als weiteres bekanntes Symbol des Widerstandes, welchen Sinn Fein gegen die Regierung im Londoner Stadtteil Whitehall leistet ist der Umstand, dass Mitglieder der Partei zwar an den Wahlen zum britischen Unterhaus teilnehmen, jedoch sich weigern die Sitze einzunehmen, welche sie in diesen Wahlen gewinnen.
Dieser Boykott des britischen Systems hat seine Wurzeln in der Zeit in der Sinn Fein gegründet wurde. Bereits der Gründer der Partei, Arthur Griffith rief irische Parlamentsabgeordnete in Westminster dazu auf, die dortigen Sitzungen zu boykottieren. Eine Strategie, welche bis heute ,,Abstentionismus'' genannt wird.

Gegner

Bei einer Gruppe, welche Ziele verfolgt wie Sinn Fein, ist es selbstverständlich, dass sich Widerstand auftut. Zu den mächtigsten Gegnern der IRA gehören die irischen Parteien Fine Gael und Fianna Fail, welche im irischen Parlament durch ihre Koalition die konservative Regierung mit Premierminister Leo Varadkar an der Spitze bilden und sich mit Sinn Fein als größte sozialistische Oppositionspartei konfrontiert sehen. In Nordirland wird die Partei auf der politischen Bühne vor allem von den protestantischen Unionisten der Parteien DUP und UUP bekämpft. Paramilitärisch stand die IRA bis zum Waffenstillstand in den 90ern einer breiten Palette von Gegnern gegenüber. Hierzu gehören die nordirischen Unionisten von der UDA und der UVF, welche Teil des Vereinigten Königreichen bleiben wollen. Sowohl UVF, als auch die IRA wurden bekämpft von den Armeen Großbritanniens und Irlands, welche den Umstand dass sich in ihren Ländern diverse paramilitärische Gruppen bekriegten nicht hinnehmen konnten und die Ordnung der in zwei geteilten Insel beibehalten wollten.
Insgesamt forderte der Konflikt, der als ,,the Troubles'' in die Geschichte einging eine militärische Opferzahl im höheren dreistelligen Bereich.



Vielen Dank fürs Lesen dieses ersten Artikels dieses Blogs!
Wir hoffen, dass dieser Post informativ für euch war.

UVF

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